By M.Tillmann, on February 4th, 2007
Wer hatte nicht schon den Wunsch, die Anzahl der Steckernetzteile im heimischen Shack zu reduzieren, vielleicht sogar ganze Steckdosenleisten überflüssig werden zu lassen? Sie verschwenden Raum und, wenn sie nicht nach jedem Gebrauch abgeschaltet werden, auch Strom. Eine erste Vorraussetzung wäre mit einem ausreichend kräftigen 12 V-Netzteil gegeben, welches mehrere Geräte gleichzeitig versorgt. Doch viele Verbraucher – und deswegen gibt es ja die Steckernetzteile – benötigen kleinere Betriebsspannungen. Bei genauer Betrachtung beschränken sie sich aber doch auf nur wenige. Bei Weltempfängern, Kassettenrekordern, Aktivantennen und Anpassgeräten sind dies meist 6 V oder 9 V, selten auch 4,5 V und 7,5 V. Wenn also schon ein 12V-Netzteil zur Verfügung steht ist es kein großer Schritt, daraus solche und jede andere Spannungen abzuleiten. Der Aufwand ist gering, unkompliziert und preiswert.
Dieser kleine Beitrag beschreibt Spannungsregler nicht in seiner ganzen Bandbreite, weder bezüglich ihrer Anwendungsmöglichkeiten noch in ihrer Typenvielfalt. Er stellt nur . . . → …weiter lesen: Festspannungsregler
By W.Justen, on December 30th, 2006
QSL Karten Radio St. Helena Day 2006 angekommen
Die QSL Karten für die Empfangsberichte des Radio St. Helena Day 2006 sind an die Hörer versendet worden.
QSL Karte Radio St. Helena 2006
Ankündigung: Radio St. Helena Day 2006 – 04.November 2006
Das “Revive Radio St. Helena Day” Projekt, um Projekt Manager Robert Kipp macht es möglich. Radio St. Helena wird am 04. November 2006 auf Kurzwelle “on the air” sein. Dank gilt allen Freunden des Projektes, die bisher geholfen und das Projekt unterstützt haben. Trotz der guten Nachricht, die Kosten für die Reaktivierung sind bisher nur zu einem kleinen Teil gedeckt. Spenden sind weiterhin sehr willkommen und nötig. Gesendet wird auf 11092.5 KHz USB. Start der Aussendung ist 18.00 UTC am 04.November, gesendet wird bis 01.00 UTC am 05.November 2006. UTC: Senderichtung: 1800 – 1930 Neu Seeland 2000 – 2130 Japan 2200 – 2330 Europa . . . → …weiter lesen: Radio St. Helena Day 2006
By W.Justen, on December 26th, 2006
Unter anderem nahm die Startverzögerung des Space Shuttles Atlantis negativen Einfluss auf die Planungen im September. Doch mittlerweile kommen wieder regelmäßig Kontakte zu Stande.
Leider war die ISS in letzter Zeit kaum mehr zu hören. Die an Bord befindliche Amateurfunkausrüstung wurde durch die SSTV Testsendung scheinbar so umkonfiguriert, dass nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen. So war auch das Packet Radio Signal bis vor ein paar Tagen lange Zeit nicht aufzunehmen.
QSL Karte für den Empfang der ISS am 08.12.2006
Direkte Kontakte:
Erweitere Realschule, 66709 Weiskirchen, Deutschland Termin: Freitag den 08.12.2006, ab 22:10 UTC. Nicht erfolgreich. Kontakt über DN1ERW mit Mikhail Tyurin, RZ3FT. Mikhail versuchte den Kontakt beim Überflug der ISS um 22.10 UTC als auch um 23.57 UTC herzustellen. Leider verhinderten Probleme an der Antennenanlage der Bodenstation eine komplette und somit erfolgreiche Abwicklung des Kontaktes. Geplnate Fragen, siehe unten. Bearbeiteter Mitschnitt als MP3 zum Downalod: ISS Überflug ab 22.10 UTC . . . → …weiter lesen: Aktuelle Meldungen zu den Schulkontakten der ISS in Europa
By M.Tillmann, on December 14th, 2006
Mit den durch Funkamateure errichteten Baken im NCDXF/IARU Netzwerk stehen verteilt auf allen Kontinenten Sender zur Verfügung, die regelmäßig und rund um die Uhr ihre Kennung ausstrahlen. Durch die Beobachtung dieser Baken können Ausbreitungsbedingungen auf Kurzwelle in verschiedene Richtungen in Echtzeit nachvollzogen und miterlebt werden. Eigene Empfangsversuche anderer Stationen in entsprechenden Gebieten können dadurch planvoller und somit meist erfolgreicher gestaltet werden.
Das Netzwerk
Nach einigen eigenen Projekten betreiben die NCDXF (Nothern California DX Foundation) [1] und die IARU (International Amateur Radio Union) [2] gemeinsam ein Netzwerk von HF Baken, verteilt über alle Kontinente und jeweils aktiv auf 5 Kurzwellen Bändern. Mit der Auslieferung dieser neuen 5 Band Baken wurde 1995 begonnen, 18 Baken an verschiedenen Standort sind heute aktiv.
Weltkarte mit den Positionen der Baken in azimutaler Darstellung mit Köln als Mittelpunkt
Betrieben werden die Baken jeweils an einer Vertikalantenne von Cushcraft, womit auch eine . . . → …weiter lesen: NCDXF / IARU Baken Netzwerk
By M.Tillmann, on December 12th, 2006
Zum Betrieb einer Amateurfunkstation abseits des Versorgungsnetzes ist oft eine sogenannte „Akku-Power-Station”, oder wie die Henkelmänner mit Blei-Gel-Akkus mit einer maximalen Kapazität von 5 Ah bis 10 Ah auch heißen, nicht mehr ausreichend. Die Kapazität für den Bedarf von 3 A (Transceiver, Lampe, Tuner etc.) wäre nach drei Stunden erschöpft. Hier wird man sich vielleicht auf einen altbewährten Blei-Säure-Akku besinnen, deren Preis-Leistungsverhältnis (besser: Preis-Kapazitätsverhältnis) ja unschlagbar ist. Und damit spielt man in einer anderen Liga: Die einmalige Aufladung daheim versorgt den Amateur mit Energie für die Nacht oder, je nach Kapazität, das ganze Wochenende.
Betrachten wir den Energiebedarf für ein Fieldday von 24h. Die erforderliche Kapazität des Akkus lässt sich individuell mit einer Verbraucherliste abschätzen.
Verbraucher Stromaufnahme Betriebsdauer Erforderliche Kap. Überwachungsempfänger -0,5 A 20 h -10,0 Ah Transceiver Empfangsbetrieb -1,0 A 10 h -10,0 Ah Transceiver Sendebetrieb -13,0 A 2,5 h -32,5 Ah Lampe 5 W -0,5 A . . . → …weiter lesen: Blei-Akkus, Ladegeräte und ihre Kennlinien
By W.Justen, on November 22nd, 2006
Im Februar 2006 wurde die Antarktis verstärkt in das Bewusstsein der DXer gerufen. Viel Aufsehen erregte die seit langer Zeit geplante und kostspielige DXpedition zur Peter I Insel. Weitere Aktivitäten in diesen Tagen war die “Antarctic Activity Week 2006″ oder der Betrieb ukrainischer Sonderstationen zum 10. Jahrestag der “Ukrainia Akademik Vernadsky Base”. Aber auch abseits solcher Veranstaltungen erlauben wissenschaftliche und militärische Antarktis Stationen, dank dort stationierter Funkamateure, den Empfang dieses Kontinents.
Leben im ewigen Eis
Ein Kontinent größer als Europa und ab 1820 stückweise erschlossen. Die politische Lage regelt der 1959 geschlossene Antarktisvertrag, der festlegt das das Gebiet südlich dem 60. Breiten-Grad nur friedlicher und besonders wissenschaftlicher Nutzung vorbehalten ist. Militärische Versuche oder Rohstoffabbau wurden untersagt.
Unterschrieben haben den erste Antarktisvertrag die Staaten Argentinien, Australien, Belgien, Chile, Frankreich, Großbritannien, Japan, Neuseeland, Norwegen Sowjetunion, Südafrika und USA. Im Laufe der Jahre folgten noch über 30 weitere Staaten, wie auch 1979 . . . → …weiter lesen: Antarktis – DX zum ewigen Eis
By M.Tillmann, on October 9th, 2006
Eine umfassende Darstellung aller Modulationsarten, wie sie in der Funktechnik Anwendung finden, soll hier garnicht erst versucht werden, dies wäre bücherfüllend. Absicht ist eine schematische Übersicht, die erst einmal die verschiedenen Techniken in ihrer grundsätzlichen Wesensart beschreibt, sozusagen ein Wegweiser im Modulationsdschungel.
Technische Zusammenhänge
Bei Modulationsarten ist technisch gesehen zwischen Schwingungs- und Pulsmodulation zu unterscheiden. Dabei gehen wir, von Ausnahmen abgesehen, von sinus- bzw. rechteckförmigen Trägersignalen aus, da diese am einfachsten zu generieren sind. Auch wenn im Sprachgebrauch schon hier von Modulation gesprochen wird, ist dies eigentlich erst der Fall, wenn das Trägersignal (Übertragungsmedium) von Informationen geprägt, also moduliert wird. Diese können wertkontinuierlich oder wertdiskret wirken.
Bei der sinusförmigen, wertkontinuierlichen Modulation werden die Amplitude, Frequenz oder der Phasenwinkel des Trägers beeinflußt, also entsprechend ihres analogen Informationsgehaltes in ihrem Wert geändert. “Kontinuierlich” deswegen, weil trotz Modulation die Trägerform (Schwingungen) erhalten bleibt.
Bei der Amplitudenmodulation AM wird durch . . . → …weiter lesen: Modulationsverfahren
By W.Justen, on October 2nd, 2006
Kaum jemand in Deutschland dürfte in den letzten Wochen der allgegenwärtigen Fußball Weltmeisterschaft entkommen sein. Viele hatten dies auch erst gar nicht vor und trafen entsprechende Vorkehrungen um die Veranstaltung mitzuerleben. Diejenigen die diese komplett, soll heißen, jedes Spiel im Fernsehen verfolgen wollten, waren auf ein Abonnement des in Deutschland zu dieser Zeit noch führenden Bezahlfernsehens angewiesen. Verbrachte man einen Teil der Weltmeisterschaft unterwegs, zum Beispiel auf den Campingplätzen des Landes, war eine entsprechende Satelliten Empfangsausrüstung von großem Vorteil. Die im Folgenden beschriebenen Komponenten könnten Teil einer solchen Ausrüstung sein.
Auch durch die Überschneidung der HAM Radio in Friedrichshafen mit der Weltmeisterschaft war ein Campingurlaub für einige Hobbyfreunde in diesem Zeitraum nicht abwegig. Aus dem Vorhaben, dem portablem Empfang von Bezahlfernsehen, dem Platzangebot im Camping-DX-Bus und/oder Zelt ergaben sich die Anforderungen an die Empfangsausrüstung. Klein und kompakt, digital, Pay-TV tauglich und somit ein Receiver mit entsprechender Einschubmöglichkeit und Decoder . . . → …weiter lesen: Mit Camping DVB-S während der WM unterwegs
By W.Justen, on September 27th, 2006
In der Internationale Raumstation, ISS ist neben anderen Kommunikationsmitteln auch eine Amateurfunkausrüstung installiert. Eine große Zahl von Astronauten verfügen über eine gültige Amateurfunklizenz und können entsprechend unter Verwendung dieser Anlage auf Amateurfunkfrequenzen senden. Neben recht seltenen Kontakten zu anderen Funkamateuren nutzt man die Anlage hauptsächlich um Kontakte zwischen Astronaut und Schulen herzustellen. Schülern wird so die Möglichkeit gegeben den Astronauten Fragen zu stellen und sich so aus erster Hand über das Thema Raumfahrt zu informieren. Durch die momentane Anwesenheit des deutschen Astronauten Thomas Reiter (DF4TR), ergeben sich solche Möglichkeiten in der nächsten Zeit vermehrt für Schulen aus Deutschland.
Amateurfunk auf der ISS
Maßgeblich verantwortlich für die Organisation und die Durchführung von Amateurfunkaktivitäten auf der ISS ist die ARISS [1] (Amateur Radio on the International Space Station). Dabei handelt es sich um eine Vereinigung verschiedener Amateurfunk Organisationen der ISS Projekt Partner aus USA, Kanada, Russland, Japan . . . → …weiter lesen: Astronauten Fragestunde miterleben
By M.Tillmann, on September 2nd, 2006
Die Vorteile einer Weltzeituhr sind für einen Funkamateur und SWL leicht aufgezeigt: Ein Blick auf die Uhr verrät, wie spät es in Rio ist! Dabei funktioniert das natürlich nur, wenn man sich, wie es schließlich auch üblich ist, auf eine gemeinsame „Weltzeit“ einigt: UTC (Universal Time Coordinated). Nun stellt eine „normale“ Uhr 12 Stunden auf dem Ziffernblatt dar. Das ist nicht tragisch. Niemand dürfte derart neben der Kappe sein, um nicht zu wissen, ob es Tag oder Nacht ist – immerhin lesen wir die Zeit von solchen Uhren ab, seit wir Schnürsenkel binden können. Aber es geht eben doch eleganter: Mit einer 24-Stunden-Uhr. Solch eine ist im Versandhandel, z.B. bei SELVA [1], erhältlich und, wer möchte, erhält auch gleich das passende Ziffernblatt dazu.
Das schöne ist nun, dass ein Kreis, wenn er in 24 Sektoren aufgeteilt ist und der Stundenzeiger ebenfalls eine Umdrehung . . . → …weiter lesen: Weltzeituhr
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