Transport und Schutz eines Stationsgerätes
M.Tillmann 01/99
Zunächst ging es mir ja nur um die Frage, wie mein Empfangsgerät für ein Fieldday am besten zu transportieren sei, wobei es vornehmlich um den Schutz des Gerätes ging. Zu empfindlich sind die Bedienungselemente, zu schade wären allein Kratzer auf dem Geräteblech. Der naheliegendste Gedanke war ein Karton, üppig versehen mit Schaumstoff. Aber die Forderung ging weiter. Könne es eine Kiste sein, in die der Empfänger fest eingebaut ist? So könnte man das Gerät bedienen, ohne es umständlich aus-und einpacken zu müssen. Bei der Größe des Gerätes war dabei aber eine Größe und ein Gewicht des ganzen Gebildes zu erwarten gewesen, sodass ich diesen Gedanken auch wieder schnell fallen ließ.
Schließlich überlegte ich, wie ich einen weitgehenden Schutz des Gerätes erlangen konnte, ohne ein zweites, mindestens so schweres Gehäuse drumherum bauen zu müssen. Das Resultat ist im Bild zusehen.
Diese Seitenteil, hier aus 1,5mm Alu, gewähren einen Schutz seitlich, vorn durch die vorstehenden Messgerätegriffe, hinten durch die Überlänge der Teile und oben zumindest geringfügig durch umgreifende Blechschenkel. Sie schützen die Kanten, wie auch unten, und ermöglichen ein Abstellen auf ebenen Flächen. Wird auf die Oberseite ein Brett gelegt, so können Geräte darauf abgestellt werden, ohne dass sie, ebenso wenig wie das Brett selbst, das Geräteblech berühren.
Vorraussetzung für einen solchen Zusatz sind Halbschalengehäuse, da die Innengewinde des Rahmens gleichzeitig zur Verschraubung der Seitenteile verwendet werden. Je nach Blechstärke der Seitenteile und evtl. zwischengeklebten Dichtungsbändern, wie sich zur Abdichtung von Fensterrahmen verwendet werden, sind Schrauben zu verwenden, welche 5 oder 10mm länger sind.

Abb.: Ob schön oder nicht, die Seitenteile lassen sich nun mit gutem Gewissen verkratzen, bekleben...