Anpassung an den Mikrofoneingang
M.Tillmann 03/99
Das Problem ist bekannt. Diktiergeräte oder auch viele tragbare Kassettenrekorder, mit denen Tonquellen (z.B. vom Empfänger) aufgezeichnet werden sollen, verfügen lediglich über einen Mikrofon-Eingang. Dieser ist, im Gegensatz zu einem richtigen "LINE-IN" bzw. AUX-Eingang, auf die geringe Signalspannung des Mikrofons eingerichtet und verursacht bei Spannungspegeln der Rec.-Ausgänge anderer Tonquellen starke Übersteuerung.
Eine einfache Lösung zur Reduzierung des Spannungspegels bietet der Einbau eines Dämpfungsgliedes in die Verbindungsleitung. Dabei kommen nur zwei Widerstände zum Einsatz, die bei der Wahl von ein-Viertel-Watt Widerständen direkt in handelsüblichen Klinken-oder Chinchsteckern Platz finden. Damit dies auch tatsächlich klappt, werden dier beiden Widerstände auf je einen Klinkenstecker verteilt.

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R1 = 47kOhm oder 68kOhm oder 100kOhm usw.
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R2 = 4,7kOhm oder 6,8kOhm oder 10kOhm usw.
Zur Anpassung kann mit verschiedenen Werten experimentiert werden, entscheidend ist das Verhältnis R1 zu R2 von etwa 10 zu 1. Mit Widerstandskombinationen höherer Werte lassen sich höhere Dämpfungswerte erzielen.