By M.Tillmann, on May 7th, 2005%
Das primäre Ziel einer Ampel (Lichtsignalanlage, LSA) ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit, sekundär auch die Steigerung des Verkehrsdurchsatzes.
Die Leistungsfähigkeit einer LSA wird im wesentlichen durch deren Verkehrsabhängigkeit, also gewissermaßen durch deren Intelligenz bestimmt. Das bedeutet, daß die Steuerung sich auf die tageszeitlichen und saisonbedingten Schwankungen der Verkehrsstärken anpassen muss. Vorraussetzung dafür ist die Erfassung des aktuellen Verkehrs. Dies geschieht z.B. über Magnet-Wechselfeld-Detektoren, bekannter unter dem Namen “Induktionsschleife“, die in die Fahrbahn eingelassen werden.
Die Auswertung geschieht auf verschiedene Arten. Im einfachsten Falle wird die Anzahl der Fahrzeuge erfasst, um dieser Situation die Signalzeiten anzupassen. Zusätzlich kann die Belegungszeit einer Schleife gemessen werden, um gezielt Staubildungen entgegen zu wirken. Über die „Nichtbelegungsdauer“ einer Schleife kann die Abbruchbedingung der Grünzeit beeinflußt werden. Durch eine logische Verknüpfung von zwei hintereinander liegenden Schleifen wird eine richtungsabhängige Anforderung erreicht. Für Geschwindigkeitsmessungen wird die Zeitdifferenz zwischen dem Überfahren zweier im bestimmten Abstand montierten Schleifen . . . → …weiter lesen: Frequenztechnik im Straßenverkehr
By M.Tillmann, on May 6th, 2005%
Im Folgenden sollen grob die wichtigsten und gleichzeitig einfachsten Empfangsantennen mit ihren grundlegenden Unterschieden wie etwa ihrer Symmetrie bzw. Asymmetrie und ihrer typischen Speisewiderständen beschrieben werden. Grob, mehr nicht! Denn selbst die Rahmenbedingungen wie etwa Bodenleitfähigkeit, Bauhöhe, umgebende Bebauung, ja sogar die klimatischen Verhältnisse beeinflussen die einzelnen Antennentypen derart, dass ihre Eigenschaften mit der Theorie nur noch wenig zu tun haben. Die Beschreibung dieser Besonderheiten würde zu weit führen und sind hier nur stichpunktartig erwähnt.
Bei jeder Form von Antenne handelt es sich im Grunde um eine Monobandantenne, d.h., sie ist ohne weitere Anpassung nur für eine bestimmte Frequenz resonant. Sie ergibt sich aus der Drahtlänge. Damit wird deutlich, dass für die Nutzung weiterer Frequenzbereiche entweder weitere Drähte verschiedener Längen oder die Anpassung des eines Drahtes erforderlich ist. Im ersten Fall handelte es sich um sogenannte Mehrbandantennen. Wird von Breitbandantennen gesprochen, so ist damit lediglich gemeint, dass sie keine . . . → …weiter lesen: „Einfache“ Empfangsantennen und ihre wesentlichen Merkmale
By M.Tillmann, on December 6th, 2000%
Vorwort: Ein weiterer Bericht aus unserer Joe Carr Tech Notes Serie. Diese Serie richtet sich hauptsächlich an Hobbyneulinge und Einsteiger und befasst sich mit einigen Grundlagenthemen. Sie wurde uns freundlicherweise von Fred Ostermann zur Übersetzung zur Verfügung gestellt und ist im englischen Original auf http://www.dxing.com nachzulesen.
Aus unerklärlichen Gründen haben viele Leute Probleme, die Zusammenhänge der Dezibels zu verstehen (Abk.: dB). Das ist wirklich schade, denn mit Dezibels wird in weiten Bereichen der Radiotechnik und Elektronik gerechnet. Dieses Einheit ist deshalb so weit verbreitet, weil mit ihr die Berechnung von Verstärkung und Verlust vereinfacht wird. Beim Umgang mit Dezibels kann immerhin die Multiplikation (für Verstärkung) und Division (für Verlust) durch Addition und Subtraktion ersetzt werden.
Das Dezibel ist nichts weiter als der Ausdruck für das Verhältnis zwischen zwei Signalen. Das Signal kann eine Spannung, ein Strom oder eine Leistung sein. Bei dem Umgang mit Dezibels wird bevorzugt mit Verhältnissen . . . → …weiter lesen: Dezibel’s
By M.Tillmann, on August 27th, 2000%
Vorwort: Ein weiterer Bericht aus unserer Joe Carr Tech Notes Serie. Diese Serie richtet sich hauptsächlich an Hobbyneulinge und Einsteiger und befasst sich mit einigen Grundlagenthemen. Sie wurde uns freundlicherweise von Fred Ostermann zur Übersetzung zur Verfügung gestellt und ist im englischen Original auf http://www.dxing.com nachzulesen.
Mit Rahmenantennen sind hier solche gemeint, dessen Leiter eine Gesamtlänge von < 0,15 Lambda haben. Sie weisen scharfe bzw. tiefe Nullstellen rechtwinklig zur Antennenfläche und breite Maxima zu den Enden hin auf. Das Strahlungsfeld dieser Rahmenantennen ist annähernd acht-förmig. Dabei haben Rahmen eine geringere Verstärkung als Dipole. Das Strahlungsfeld und die geringe Baugröße machen die Rahmenantenne jedoch besonders nützlich in bestimmten Situationen.
Eine der Hauptanwendungen von Rahmenantennen ist die Peilung. Die Maxima sind zu breit für eine eindeutige Peilung, aber die Nullstellen sind um so schärfer. Das Ziel wird generell empfangen, wenn das Maximum grob in dessen Richtung zeigt. Die präziese Peilrichtung ist . . . → …weiter lesen: Die Anwendung von Rahmenantennen
By M.Tillmann, on August 8th, 2000%
Vorwort: Ein weiterer Bericht aus unserer Joe Carr Tech Notes Serie. Diese Serie richtet sich hauptsächlich an Hobbyneulinge und Einsteiger und befasst sich mit einigen Grundlagenthemen. Sie wurde uns freundlicherweise von Fred Ostermann zur Übersetzung zur Verfügung gestellt und ist im englischen Original auf http://www.dxing.com nachzulesen.
Radiohörer erweitern ihre Stationsausrüstung mit Vorliebe um allerlei Zubehör. Für Kurzwellenempfänger und VHF/UHF-Scanner gibt es eine große Auswahl von Zusatzgeräten, angefangen bei Antennen über Filter, Bandpässe, Dämpfungsglieder, Vorverstärker und Preselektoren. Wenn man all die Werbung für diese Produkte liest, dann möchte man fast an die Geschichte mit dem Sprit-Sparen bei Autos glauben. Denn wenn man all die Dinge glaubt, mit denen man für sparsame Autos wirbt, müsste man alle 100km anhalten, um den Tank zu entleeren, bevor er überläuft. Und wenn all die Diät-Mittelchen wie versprochen wirken, dann müsste eine übergewichtige Person bei dessen Einnahme innerhalb von zwei Wochen spindeldürr sein. Aber so . . . → …weiter lesen: Filter, Dämpfungsglied, Vorverstärker, Preselektor oder geht´s auch ohne?
By M.Tillmann, on July 12th, 2000%
Vorwort: Ein weiterer Bericht aus unserer Joe Carr Tech Notes Serie. Diese Serie richtet sich hauptsächlich an Hobbyneulinge und Einsteiger und befasst sich mit einigen Grundlagenthemen. Sie wurde uns freundlicherweise von Fred Ostermann zur Übersetzung zur Verfügung gestellt und ist im englischen Original auf http://www.dxing.com nachzulesen.
Wer in der Nähe eines AM-Rundfunksenders wohnt, hat möglicherweise ernste Empfangsprobleme, sogar mit einem hochwertigen Kurzwellenempfänger. Auch wenn ein hoher Preis für einen guten Empfänger meist eine Investition zu Gunsten des Schutzes vor Übersteuerung darstellt, kann ein Lokalsender auch seine Abwehrkräfte übertrumphen.
In den USA steht für den Mittelwellenrundfunk der Frequenzbereich 530 ? 1700kHz zur Verfügung. Die meisten Stationen haben eine Sendeleistung von 1 ? 10kW (viele lokale Füllsender auch 250 ? 500W). Darüber hinaus gibt es die als ?clear Channel? bezeichneten Stationen, die mit 50kW Sendeleistung rund um die Uhr arbeiten. Diese Stationen (z.B. WSM Nashville, 650kHz) arbeiten auf Frequenzen, die für . . . → …weiter lesen: Der Umgang mit AM-Rundfunk-Interferenzen im Empfänger
By M.Tillmann, on June 19th, 2000%
Vorwort: Ein weiterer Bericht aus unserer Joe Carr Tech Notes Serie. Diese Serie richtet sich hauptsächlich an Hobbyneulinge und Einsteiger und befasst sich mit einigen Grundlagenthemen. Sie wurde uns freundlicherweise von Fred Ostermann zur Übersetzung zur Verfügung gestellt und ist im englischen Original auf http://www.dxing.com nachzulesen.
Kleine Rahmenantennen sind Rahmenantennen (Loop Antennas), deren Gesamtlänge des Leiters kleiner als 0,15 Lambda, also höchstens 15% der Wellenlänge betragen. Sie verhalten sich anders als große Rahmenantennen, wie beispielsweise die sog. Bisquad- oder Quadloops. Die “kleinen” Rahmen werden zur Peilung oder für Fernempfang von schwachen Stationen verwendet, wenn gleichzeitig starke Sender vorhanden sind.
Die Empfangsleistung von “kleinen” Rahmen (Anm. des Übersetzers: im Folgenden ist nur noch von “Rahmen” die Rede) ist geringer als die anderer Antennen (z.B. Halbwellendipole), aber sie hat extrem scharfe Nullstellen und breite Maxima, wodurch sie sich hervorragend für den Empfang auf überfüllten Bändern eignet. In diesen Fällen kann man . . . → …weiter lesen: Kleine Rahmenantennen
By M.Tillmann, on May 22nd, 2000%
Vorwort: Mit der heutigen Ausgabe starten wir unsere Joe Carr Tech Notes Serie. Diese richtet sich hauptsächlich an Hobbyneulinge und Einsteiger und befasst sich mit einigen Grundlagenthemen. Sie wurde uns freundlicherweise von Fred Ostermann zur Übersetzung zur Verfügung gestellt und ist im englischen Original auf http://www.dxing.com nachzulesen.
Richt-oder Rundstrahlantenne? Das ist die entscheidende Frage, die sich ein Amateurfunker oder SWL stellt. Die Antwort ist einfach: ?Es kommt darauf an!? Ich würde gerne eine für jeden Fall gültige Regel nennen, aber das ist nicht möglich. Mit diesem Bericht soll eine Beschreibung der wichtigsten Kriterien aufgezeigt werden, die es ermöglicht, den für den eigenen Bedarf am besten geeigneten Antennentyp zu ermitteln. Zuerst soll verdeutlicht werden, was mit Richt- und Rundstrahlantenne gemeint ist.
Strahlungsfelder
Antennen besitzen ein dreidimensionales Strahlungsfeld. Für die folgenden Betrachtungen wollen wir uns aber nur mit dem azimutalen Feld befassen. Dieses Feld erscheint in der Vogelperspektive, d.h., es sind . . . → …weiter lesen: Richt- oder Rundstrahlantennen ?
By M.Tillmann, on January 14th, 2000%
Die Beurteilung eines Empfangsergebnisses geschieht auf verschiedenste Weise. Bekannt ist z.B. die SINFO-Beurteilung, die die Signalstärke, Interferenzen, künstliche Störungen und das Fading mit einer anschließenden Gesamtbeurteilung mit dem Werten 1 – 5 bewertet. Hierbei erfolgt die Beurteilung vom Hörer subjektiv. Insbesondere die Signalstärke lässt sich aber nur schwer subjektiv ermitteln, sodass, sofern vorhanden, das S-Meter zurate gezogen wird. Aber wärend dieses schon nicht mit absoluten Werten von 1 – 5 dienen kann, ist es auch sonst nicht eindeutig interpretierbar. Dabei lassen wir mal unberücksichtigt, dass es bauartbedingt nicht linear arbeitet oder nicht korrekt geeicht sein könnte (S9 = 50µV). Genau genommen sind ohne die v.g. Vorraussetzungen nur Realativangaben machbar und lassen einen Vergleich verschiedener Empfänger garnicht zu. Somit beziehen sich die folgenden Ausführungen streng nur auf einen Empfänger.
Wärend die S-Stufen einen Signalabstand von 6dB Eingangsspannung beschreiben, sind die +dB-Angaben oberhalb von S9 konkret angegeben, meist in 10dB-Schritten. Daraus . . . → …weiter lesen: Statistische Auswertung von S-Meter-Werten
By M.Tillmann, on October 12th, 1999%
Für fast allen Publikationen, die sich mit Zusatzgeräten für Kurzwellenempfängern beschäftigen, gehört das Pi-Filter dazu. Es gehört, nach der einfachen Impedanzanpassung der Antenne an den Empfänger mittels Kondensator, zur einfachsten Schaltung, die neben einer Anpassung auch für HF-Selektion vor dem Empfängereingang sorgt. Der bekannte Effekt ist die Entlastung der Eingangskreise und dadurch eine Senkung von Übersteuerungserscheinung. Dadurch kann oft die Empfindlichkeit eines Empfängers erst richtig genutzt werden. Das Pi-Filter stellt einen Parallelschwingkreis und somit einen Tiefpass dar, oberhalb deren Grenzfrequenz eine Dämpfung stattfindet. Er wird zwischen Antenne und Empfängereingang geschaltet, Viele Bauanleitungen beschränken sich leider auf die Darstellung von bereits errechneten oder in der Praxis bewährten Schaltungen, ohne die theoretische Herleitung aufzuzeigen.
Anhand eines Beispiels soll gezeigt werden, dass es dabei garnicht so geheimnisvoll zugeht. Es ermöglicht auf einfache Weise, ein Pi-Filter zu konstruieren und an eigene Bedürfnisse anzupassen. In dem hier aufgezeigten Beispiel wird immerhin schon die Forderung . . . → …weiter lesen: Dimensionierung eines Pi-Filters
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