Die kleine Schwingkreis – Lehre

Von Schwingkreisen ist auf den Seiten des VFO-Magazins oft die Rede. Und kein Fachbuch der Frequenztechnik kommt an der Behandlung des Schwingkreises vorbei. Kein Wunder, denn selbst jede Antenne – ja, jedes Stück Draht stellt einen Schwingkreis bzw. einen Teil eines Schwingkreises dar. Doch an einer leicht verständlichen Darstellung der Zusammenhänge, insbesondere für Nichtelektroniker, mangelt es sehr. Hier soll der Versuch gemacht werden, zunächst das Funktionsprinzip auf eine anschauliche, ja bildliche Weise zu erläutern. Daran schließt sich eine Übersicht über die grundlegenden Schaltungsarten und deren prinzipiellen Unterschiede hinsichtlich ihrer Wirkung an. Diese ermöglichen es, auch komplizierte Schwingkreiskombinationen aus Schaltungen herauslesen und ihre Funktion deuten zu können. Auf die Vielzahl spezieller Kombinationsmöglichkeiten, die in der Frequenztechnik Anwendung finden sowie auf Bauteildimensionierungen soll hier verzichtet werden. Ferner ist hier nur passive Technik beschrieben – die Dimensionierung aktiver Filter, bei denen die Sollfrequenzen durch RC-Rückkopplung an Operationsverstärkern verstärkt oder gedämpft werden, sind . . . → …weiter lesen: Die kleine Schwingkreis – Lehre

Preselektor – Mit wenig Aufwand viel erreichen!

Wesentliche Merkmale zu Preselektoren sind schon im Beitrag des VFO-Magazin „Dimensionierung eines Pi-Filters” beschrieben worden. Ein Pi-Filter sorgt für die Anpassung der Antenne und einer gewissen Selektivität, die gleichzeitig zur Entlastung der Empfängereingangsstufe beiträgt. Letzteres lässt vor Allem den zur Verfügung stehenden Dynamikumfang des Empfängers besser ausschöpfen. Die Frequenzselektion bewirkt, dass weniger des breitbandigen aber ungenutzten Signalangebotes der Antenne zu verarbeiten ist. Dieses übersteuert nämlich oft die Empfangsstufen des Empfängers und führt zu Desensibilisierung, weil die Halbleiter im gesättigten Zustand arbeiten. Mit dem Preselektor sinkt daher trotz der besseren Antennenanpassung (höhere Signalleistung auf der gewünschten Frequenz) die insgesamt zu verarbeitende Signalleistung. Im Ergebnis bietet er einen ruhigeren, störungsärmeren Empfang und dabei eine Steigerung der Empfängerempfindlichkeit. Dieser Effekt macht sich umso bemerkbarer, je geringer der Dynamikumfang des Empfängers ist. Ganz profan gesagt: Der Einsatz eines Preselektors bewirkt umso mehr, je schlechter der Empfänger ist.

Vorhaben

Die in o.g. . . . → …weiter lesen: Preselektor – Mit wenig Aufwand viel erreichen!

Filter, Dämpfungsglied, Vorverstärker, Preselektor oder geht´s auch ohne?

Vorwort: Ein weiterer Bericht aus unserer Joe Carr Tech Notes Serie. Diese Serie richtet sich hauptsächlich an Hobbyneulinge und Einsteiger und befasst sich mit einigen Grundlagenthemen. Sie wurde uns freundlicherweise von Fred Ostermann zur Übersetzung zur Verfügung gestellt und ist im englischen Original auf http://www.dxing.com nachzulesen.

Radiohörer erweitern ihre Stationsausrüstung mit Vorliebe um allerlei Zubehör. Für Kurzwellenempfänger  und VHF/UHF-Scanner gibt es eine große Auswahl von Zusatzgeräten, angefangen bei Antennen über Filter, Bandpässe, Dämpfungsglieder, Vorverstärker und Preselektoren. Wenn man all die Werbung für diese Produkte liest, dann möchte man fast an die Geschichte mit dem Sprit-Sparen bei Autos glauben. Denn wenn man all die Dinge glaubt, mit denen man für sparsame Autos wirbt, müsste man alle 100km anhalten, um den Tank zu entleeren, bevor er überläuft. Und wenn all die Diät-Mittelchen wie versprochen wirken, dann müsste eine übergewichtige Person bei dessen Einnahme innerhalb von zwei Wochen spindeldürr sein. Aber so . . . → …weiter lesen: Filter, Dämpfungsglied, Vorverstärker, Preselektor oder geht´s auch ohne?

Dimensionierung eines Pi-Filters

Für fast allen Publikationen, die sich mit Zusatzgeräten für Kurzwellenempfängern beschäftigen, gehört das Pi-Filter dazu. Es gehört, nach der einfachen Impedanzanpassung der Antenne an den Empfänger mittels Kondensator, zur einfachsten Schaltung, die neben einer Anpassung auch für HF-Selektion vor dem Empfängereingang sorgt. Der bekannte Effekt ist die Entlastung der Eingangskreise und dadurch eine Senkung von Übersteuerungserscheinung. Dadurch kann oft die Empfindlichkeit eines Empfängers erst richtig genutzt werden. Das Pi-Filter stellt einen Parallelschwingkreis und somit einen Tiefpass dar, oberhalb deren Grenzfrequenz eine Dämpfung stattfindet. Er wird zwischen Antenne und Empfängereingang geschaltet, Viele Bauanleitungen beschränken sich leider auf die Darstellung von bereits errechneten oder in der Praxis bewährten Schaltungen, ohne die theoretische Herleitung aufzuzeigen.

Anhand eines Beispiels soll gezeigt werden, dass es dabei garnicht so geheimnisvoll zugeht. Es ermöglicht auf einfache Weise, ein Pi-Filter zu konstruieren und an eigene Bedürfnisse anzupassen. In dem hier aufgezeigten Beispiel wird immerhin schon die Forderung . . . → …weiter lesen: Dimensionierung eines Pi-Filters