By M.Tillmann, on April 13th, 2007%
In dem Beitrag „Blei-Akkus, Ladegeräte und ihre Kennlinien” wurden bereits die grundlegenden Eigenschaften von Blei-Säure-Batterien dargestellt. Da die leicht erhältlichen und recht billigen Starterbatterien technisch gesehen nicht optimal für eine Energieversorgung sind, lohnt sich die Betrachtung der verschiedenen Blei-Batterie-Typen. Dies, ergänzt um das Thema „Energiebilanz einer Solarenergieversorgung” sowie einiger Tips dazu soll die Beitragsreihe zur mobilen Stromversorgung abschließen.
Starter-Batterie – Versorgungsbatterie
Insbesondere ein geringes Stromdargebot aus Solarzellen macht es erforderlich, die kostbare Energie möglichst wenig durch Selbstentladung der Batterie zu verlieren. Und wer schon erlebt hat, dass elektronische Geräte ihren Dienst einstellen, weil nicht mehr 12,8 V, sondern nur noch 12,5 V zur Verfügung stehen, weiß um die Bedeutung einer hohen Batteriespannung und ihrer Konstanz.
Starterbatterien sind kompromisslos für die Lieferung kurzzeitiger, sehr hoher Ströme ausgelegt. Sie erreichen dies durch eine sehr große Kontaktfläche zwischen Bleiplatten und dem Elektrolyt. Die Bleiplatten sind dazu stark perforiert. . . . → …weiter lesen: Die autarke Solarenergieversorgung
By M.Tillmann, on February 4th, 2007%
Wer hatte nicht schon den Wunsch, die Anzahl der Steckernetzteile im heimischen Shack zu reduzieren, vielleicht sogar ganze Steckdosenleisten überflüssig werden zu lassen? Sie verschwenden Raum und, wenn sie nicht nach jedem Gebrauch abgeschaltet werden, auch Strom. Eine erste Vorraussetzung wäre mit einem ausreichend kräftigen 12 V-Netzteil gegeben, welches mehrere Geräte gleichzeitig versorgt. Doch viele Verbraucher – und deswegen gibt es ja die Steckernetzteile – benötigen kleinere Betriebsspannungen. Bei genauer Betrachtung beschränken sie sich aber doch auf nur wenige. Bei Weltempfängern, Kassettenrekordern, Aktivantennen und Anpassgeräten sind dies meist 6 V oder 9 V, selten auch 4,5 V und 7,5 V. Wenn also schon ein 12V-Netzteil zur Verfügung steht ist es kein großer Schritt, daraus solche und jede andere Spannungen abzuleiten. Der Aufwand ist gering, unkompliziert und preiswert.
Dieser kleine Beitrag beschreibt Spannungsregler nicht in seiner ganzen Bandbreite, weder bezüglich ihrer Anwendungsmöglichkeiten noch in ihrer Typenvielfalt. Er stellt nur . . . → …weiter lesen: Festspannungsregler
By M.Tillmann, on December 12th, 2006%
Zum Betrieb einer Amateurfunkstation abseits des Versorgungsnetzes ist oft eine sogenannte „Akku-Power-Station”, oder wie die Henkelmänner mit Blei-Gel-Akkus mit einer maximalen Kapazität von 5 Ah bis 10 Ah auch heißen, nicht mehr ausreichend. Die Kapazität für den Bedarf von 3 A (Transceiver, Lampe, Tuner etc.) wäre nach drei Stunden erschöpft. Hier wird man sich vielleicht auf einen altbewährten Blei-Säure-Akku besinnen, deren Preis-Leistungsverhältnis (besser: Preis-Kapazitätsverhältnis) ja unschlagbar ist. Und damit spielt man in einer anderen Liga: Die einmalige Aufladung daheim versorgt den Amateur mit Energie für die Nacht oder, je nach Kapazität, das ganze Wochenende.
Betrachten wir den Energiebedarf für ein Fieldday von 24h. Die erforderliche Kapazität des Akkus lässt sich individuell mit einer Verbraucherliste abschätzen.
Verbraucher Stromaufnahme Betriebsdauer Erforderliche Kap. Überwachungsempfänger -0,5 A 20 h -10,0 Ah Transceiver Empfangsbetrieb -1,0 A 10 h -10,0 Ah Transceiver Sendebetrieb -13,0 A 2,5 h -32,5 Ah Lampe 5 W -0,5 A . . . → …weiter lesen: Blei-Akkus, Ladegeräte und ihre Kennlinien