Der Umgang mit AM-Rundfunk-Interferenzen im Empfänger

Vorwort: Ein weiterer Bericht aus unserer Joe Carr Tech Notes Serie. Diese Serie richtet sich hauptsächlich an Hobbyneulinge und Einsteiger und befasst sich mit einigen Grundlagenthemen. Sie wurde uns freundlicherweise von Fred Ostermann zur Übersetzung zur Verfügung gestellt und ist im englischen Original auf http://www.dxing.com nachzulesen.

Wer in der Nähe eines AM-Rundfunksenders wohnt, hat möglicherweise ernste Empfangsprobleme, sogar mit einem hochwertigen Kurzwellenempfänger. Auch wenn ein hoher Preis für einen guten Empfänger meist eine Investition zu Gunsten des Schutzes vor Übersteuerung darstellt, kann ein Lokalsender auch seine Abwehrkräfte übertrumphen.

In den USA steht für den Mittelwellenrundfunk der Frequenzbereich 530 ? 1700kHz zur Verfügung. Die meisten Stationen haben eine Sendeleistung von 1 ? 10kW (viele lokale Füllsender auch 250 ? 500W). Darüber hinaus gibt es die als ?clear Channel? bezeichneten Stationen, die mit 50kW Sendeleistung rund um die Uhr arbeiten. Diese Stationen (z.B. WSM Nashville, 650kHz) arbeiten auf Frequenzen, die für . . . → …weiter lesen: Der Umgang mit AM-Rundfunk-Interferenzen im Empfänger

Die Beurteilung von Kurzwellenempfängern

Der angehende SWL hat irgendwann einmal vor der Frage gestanden: Welchen Kurzwellenempfänger soll mir mein Hobby ermöglichen? Dann geht die Suche los. Testberichte werden gelesen, Erfahrungen von Hobby-Kollegen werden eingeholt. Genauso geht es oft dem SWL, der sich verbessern möchte. Und dann kommt das Übliche: Je mehr man weiß, desto mehr weiß man, was man noch nicht weiß. Die Widersprüche nehmen zu, jeder scheint anderer Meinung zu sein. Und das, obwohl es doch offensichtlich eindeutige Kriterien zur Beurteilung eines Weltempfängers gibt. Diese Kriterien können rein technisch definiert oder auch subjektiv beeinflußt sein. Einige wesentliche, messtechnisch erfassbare Eckdaten sind u.a.:

– Empfindlichkeit – Trennschärfe – Frequenzstabilität – Dynamikbereich – Kreuzmodulation – Weitabselektion – Spiegelfrequenzunterdrückung

Anhand derer ließen sich doch im Grunde die Geräte gut miteinander vergleichen. Scheitern tut das allerdings daran, dass die meisten Publikationen diese Daten nicht oder nur unvollständig veröffentlichen. Zudem wäre ein Vergleich aufgrund von Prospektangaben, . . . → …weiter lesen: Die Beurteilung von Kurzwellenempfängern

Frequenzanzeige beim HF-150

Es mutet schon fast steinzeitlich an, die Frequenzanzeige eines Kurzwellenempfängers moderner Bauart und in seiner Preisklasse hervorragenden Empfangsleistungen nach der 1 kHz-Stelle enden zu lassen, zumal intern 8 Hz-Schritte erzeugt werden. Zugegeben, eine Anzeige mit 1Hz-Stelle läßt schon die Frage nach dem Nutzen aufkommen, aber 10 Hz scheinen insbesondere zum Empfang von Funkfernschreiben durchaus als angebracht. Der VFO des HF-150 hat die positive Eigenschaft, bei der Betriebsart LSB / USB mit einer Umdrehung recht genau auf 1 kHz aufzulösen, wenn man in langsamer Gangart kurbelt. Diese Tatsache lässt sich immerhin nutzen. Außerdem ist in jeder Betriebsart ein voller kHz-Schritt erreicht, wenn die Anzeige wärend des Kurbelns auf den nächst höheren Wert springt. Insbesondere bei vielen Kofferempfängern sind die VFO, oder besser Frequenzeinstellknöpfe, rastend. Hier kommt es auf die Teilung an, ob es bei einer vollen Umdrehung zu einer sinnvollen Skaleneinteilung reicht, z.B. 10, 25, 50 usw.. Die Abbildung zeigt, . . . → …weiter lesen: Frequenzanzeige beim HF-150

Transport und Schutz eines Stationsgerätes

Zunächst ging es mir ja nur um die Frage, wie mein Empfangsgerät für ein Fieldday am besten zu transportieren sei, wobei es vornehmlich um den Schutz des Gerätes  ging. Zu empfindlich sind die Bedienungselemente, zu schade wären allein Kratzer auf dem Geräteblech. Der naheliegendste Gedanke war ein Karton, üppig versehen mit Schaumstoff. Aber die Forderung ging weiter. Könne es eine Kiste sein, in die der Empfänger fest eingebaut ist? So könnte man das Gerät bedienen, ohne es umständlich aus-und einpacken zu müssen. Bei der Größe des Gerätes war dabei aber eine Größe und ein Gewicht des ganzen Gebildes zu erwarten gewesen, sodass ich diesen Gedanken auch wieder schnell fallen ließ. Schließlich überlegte ich, wie ich einen weitgehenden Schutz des Gerätes erlangen konnte, ohne ein zweites, mindestens so schweres Gehäuse drumherum bauen zu müssen. Das Resultat ist im Bild zusehen.

Diese Seitenteil, hier aus 1,5mm Alu, gewähren einen Schutz seitlich, . . . → …weiter lesen: Transport und Schutz eines Stationsgerätes