By W.Justen, on December 26th, 2006%
Unter anderem nahm die Startverzögerung des Space Shuttles Atlantis negativen Einfluss auf die Planungen im September. Doch mittlerweile kommen wieder regelmäßig Kontakte zu Stande.
Leider war die ISS in letzter Zeit kaum mehr zu hören. Die an Bord befindliche Amateurfunkausrüstung wurde durch die SSTV Testsendung scheinbar so umkonfiguriert, dass nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen. So war auch das Packet Radio Signal bis vor ein paar Tagen lange Zeit nicht aufzunehmen.
QSL Karte für den Empfang der ISS am 08.12.2006
Direkte Kontakte:
Erweitere Realschule, 66709 Weiskirchen, Deutschland Termin: Freitag den 08.12.2006, ab 22:10 UTC. Nicht erfolgreich. Kontakt über DN1ERW mit Mikhail Tyurin, RZ3FT. Mikhail versuchte den Kontakt beim Überflug der ISS um 22.10 UTC als auch um 23.57 UTC herzustellen. Leider verhinderten Probleme an der Antennenanlage der Bodenstation eine komplette und somit erfolgreiche Abwicklung des Kontaktes. Geplnate Fragen, siehe unten. Bearbeiteter Mitschnitt als MP3 zum Downalod: ISS Überflug ab 22.10 UTC . . . → …weiter lesen: Aktuelle Meldungen zu den Schulkontakten der ISS in Europa
By M.Tillmann, on December 14th, 2006%
Mit den durch Funkamateure errichteten Baken im NCDXF/IARU Netzwerk stehen verteilt auf allen Kontinenten Sender zur Verfügung, die regelmäßig und rund um die Uhr ihre Kennung ausstrahlen. Durch die Beobachtung dieser Baken können Ausbreitungsbedingungen auf Kurzwelle in verschiedene Richtungen in Echtzeit nachvollzogen und miterlebt werden. Eigene Empfangsversuche anderer Stationen in entsprechenden Gebieten können dadurch planvoller und somit meist erfolgreicher gestaltet werden.
Das Netzwerk
Nach einigen eigenen Projekten betreiben die NCDXF (Nothern California DX Foundation) [1] und die IARU (International Amateur Radio Union) [2] gemeinsam ein Netzwerk von HF Baken, verteilt über alle Kontinente und jeweils aktiv auf 5 Kurzwellen Bändern. Mit der Auslieferung dieser neuen 5 Band Baken wurde 1995 begonnen, 18 Baken an verschiedenen Standort sind heute aktiv.
Weltkarte mit den Positionen der Baken in azimutaler Darstellung mit Köln als Mittelpunkt
Betrieben werden die Baken jeweils an einer Vertikalantenne von Cushcraft, womit auch eine . . . → …weiter lesen: NCDXF / IARU Baken Netzwerk
By W.Justen, on November 22nd, 2006%
Im Februar 2006 wurde die Antarktis verstärkt in das Bewusstsein der DXer gerufen. Viel Aufsehen erregte die seit langer Zeit geplante und kostspielige DXpedition zur Peter I Insel. Weitere Aktivitäten in diesen Tagen war die “Antarctic Activity Week 2006″ oder der Betrieb ukrainischer Sonderstationen zum 10. Jahrestag der “Ukrainia Akademik Vernadsky Base”. Aber auch abseits solcher Veranstaltungen erlauben wissenschaftliche und militärische Antarktis Stationen, dank dort stationierter Funkamateure, den Empfang dieses Kontinents.
Leben im ewigen Eis
Ein Kontinent größer als Europa und ab 1820 stückweise erschlossen. Die politische Lage regelt der 1959 geschlossene Antarktisvertrag, der festlegt das das Gebiet südlich dem 60. Breiten-Grad nur friedlicher und besonders wissenschaftlicher Nutzung vorbehalten ist. Militärische Versuche oder Rohstoffabbau wurden untersagt.
Unterschrieben haben den erste Antarktisvertrag die Staaten Argentinien, Australien, Belgien, Chile, Frankreich, Großbritannien, Japan, Neuseeland, Norwegen Sowjetunion, Südafrika und USA. Im Laufe der Jahre folgten noch über 30 weitere Staaten, wie auch 1979 . . . → …weiter lesen: Antarktis – DX zum ewigen Eis
By M.Tillmann, on October 9th, 2006%
Eine umfassende Darstellung aller Modulationsarten, wie sie in der Funktechnik Anwendung finden, soll hier garnicht erst versucht werden, dies wäre bücherfüllend. Absicht ist eine schematische Übersicht, die erst einmal die verschiedenen Techniken in ihrer grundsätzlichen Wesensart beschreibt, sozusagen ein Wegweiser im Modulationsdschungel.
Technische Zusammenhänge
Bei Modulationsarten ist technisch gesehen zwischen Schwingungs- und Pulsmodulation zu unterscheiden. Dabei gehen wir, von Ausnahmen abgesehen, von sinus- bzw. rechteckförmigen Trägersignalen aus, da diese am einfachsten zu generieren sind. Auch wenn im Sprachgebrauch schon hier von Modulation gesprochen wird, ist dies eigentlich erst der Fall, wenn das Trägersignal (Übertragungsmedium) von Informationen geprägt, also moduliert wird. Diese können wertkontinuierlich oder wertdiskret wirken.
Bei der sinusförmigen, wertkontinuierlichen Modulation werden die Amplitude, Frequenz oder der Phasenwinkel des Trägers beeinflußt, also entsprechend ihres analogen Informationsgehaltes in ihrem Wert geändert. “Kontinuierlich” deswegen, weil trotz Modulation die Trägerform (Schwingungen) erhalten bleibt.
Bei der Amplitudenmodulation AM wird durch . . . → …weiter lesen: Modulationsverfahren
By W.Justen, on September 27th, 2006%
In der Internationale Raumstation, ISS ist neben anderen Kommunikationsmitteln auch eine Amateurfunkausrüstung installiert. Eine große Zahl von Astronauten verfügen über eine gültige Amateurfunklizenz und können entsprechend unter Verwendung dieser Anlage auf Amateurfunkfrequenzen senden. Neben recht seltenen Kontakten zu anderen Funkamateuren nutzt man die Anlage hauptsächlich um Kontakte zwischen Astronaut und Schulen herzustellen. Schülern wird so die Möglichkeit gegeben den Astronauten Fragen zu stellen und sich so aus erster Hand über das Thema Raumfahrt zu informieren. Durch die momentane Anwesenheit des deutschen Astronauten Thomas Reiter (DF4TR), ergeben sich solche Möglichkeiten in der nächsten Zeit vermehrt für Schulen aus Deutschland.
Amateurfunk auf der ISS
Maßgeblich verantwortlich für die Organisation und die Durchführung von Amateurfunkaktivitäten auf der ISS ist die ARISS [1] (Amateur Radio on the International Space Station). Dabei handelt es sich um eine Vereinigung verschiedener Amateurfunk Organisationen der ISS Projekt Partner aus USA, Kanada, Russland, Japan . . . → …weiter lesen: Astronauten Fragestunde miterleben
By W.Justen, on August 4th, 2006%
Um Überflugzeiten von künstlichen, nicht geostationären Himmelskörpern zu berechnen kann auf Computer Programme zurück gegriffen werden. Füttert man diese Anwendungen mit aktuellen Kepler Elementen [1] liefern sie alle benötigten Daten zu Flugbahnen von Amateurfunk-Satelliten, Wettersatelliten oder auch der internationalen Raumstation ISS. Sind zusätzlich noch die Frequenzen bekannt auf dehnen diese Himmelskörper senden, wird ein gezielter Empfang möglich. Für Desktop PCs gibt es solche Satelliten Tracking Software mittlerweile zu genüge, für kleinere Vertreter wie die auch recht verbreiteten PocketPCs schon vergleichsweise weniger. Ein solches Programme für den PocketPC ist das von Andy Davidson, ZL3AD entwickelte TrackSat, das seit einiger Zeit in der Version TrackSat/WM zur Verfügung steht. Im folgenden stellen wir das Programm vor und zeigen Unterschiede zur Vorgängerversion TrackSat/CE.
Installation und Setup
Die aktuelle Version der Software TrackSat/WM (Windows Mobile) 1.02 ist lauffähig auf PocketPCs mit den Betriebssystem Versionen 2003, 2003SE und Windows Mobile 5.
Ist die benötigte Installationsdatei . . . → …weiter lesen: Satelliten Tracking mit dem PocketPC
By M.Tillmann, on August 3rd, 2006%
Die Ausbreitungsbedingungen hängen von vielen Faktoren ab. Der Sonnenfleckenzyklus beeinflusst sie maßgeblich, jedoch stellt der allseits bekannte 11-Jahreszyklus mit seiner typischen Form nur ein statistisches Mittel aus stark streuenden Tages- und Monatswerten dar und ermöglicht kaum Tagesprognosen. Hierzu ist die Beobachtung der aktuellen Sonnenfleckenzahl, Fackelaktivität, die Aussendung von Teilchen und Radiowellen, aber auch die Berücksichtigung der 27-tägigen Sonnenrotation wichtig, um nur wenige Kriterien zu nennen.
Mit der Ausbreitung von Radiowellen ist natürlich auch die Frage nach ihrem Sende- und Empfangsstandort verbunden, also nach dem Ausbreitungspfad. In Verbindung mit der Inhomogenität der Ionosphäre, maßgeblich von der Sonne bestimmt, ergibt sich eine unendliche Zahl von möglichen Ausbreitungspfaden. Konkrete Prognosen müssen die Ausbreitungspfade daher explizit berücksichtigen.
Dennoch: Pauschale Aussagen zu den Ausbreitungsbedingungen sind nicht abwegig. Wie für die Statistik bekannt, steigt die Aussagekraft mit der Größe der Grundgesamtheit von Beobachtungsergebnissen. Die Korrelation von Sonnenaktivität, Jahreszeit, Tageszeit und Ausbreitungsgüte wird mit der . . . → …weiter lesen: Einschätzung der Kurzwellen-Ausbreitungsbedingungen
By W.Justen, on June 17th, 2006%
Bei “Slow Scan Television“ handelt es sich nicht, wie der Name es vielleicht vermuten lässt um bewegte Bilder. Es spielt bei dieser Betriebsart ausschließlich die Übertragung von Stand-Bildern eine Rolle. So sind auch technische Unterschiede zur Betriebsart FAX, die zum Beispiel zum Übermitteln von Wetterkarten genutzt wird nur gering und finden sich in Auflösung der Bilder und in den Betriebsmodi wieder. Bei heute üblichem Standards werden mit SSTV Farb-Bilder in einer Auflösung von 320×256 Pixeln bei einer Übertragungsdauer von 114 Sekunden pro Bild übermittelt. Höhere Auflösungen sind technisch möglich, jedoch selten in der Praxis anzutreffen. Zu hören ist SSTV sowohl auf Kurzwelle als auch auf Ultrakurzwelle.
Geschichtliches
Erstmals vorgestellt im Jahre 1958 von Copthorne Macdonald, WA2BCW starteten kurz darauf erste nichtgenehmigte Übertragungsversuche in SSTV. Ende 1959 konnten Aussendungen von WA2BCW im 10m Band in Europa von John Plowman, G3AST empfangen werden. Die original Meldung darüber kann im CQ-TV Magazin . . . → …weiter lesen: SSTV – Slow Scan Television in Theorie und Praxis
By M.Tillmann, on May 6th, 2006%
HFDL dient der Datenübertragung zwischen Flugzeugen und den Bodenstellen ihrer Luftfahrtgesellschaften. Auf den Frequenzen der Luftfahrtgesellschaften werden Informationen übermittelt, die der Wirtschaftlichkeit, aber auch der Sicherheit des Flugbetriebes dienen. So gehören Wetterinformationen, navigatorische Hinweise, Betriebsparameter der Flugzeuge, Personenanfragen und vieles mehr zu den Inhalten. Bis heute wird der Kontakt noch zahlreich per Sprachübermittlung vollzogen, doch seit den 90iger Jahren statten immer mehr Fluggesellschaften ihre Flugzeuge mit der von ARINC entwickelten Technik zur Datenübertragung aus. Dazu sind besondere Frequenzen vergeben. Die Kontaktaufnahme erfolgt auf ihnen automatisch – verbale Anfragen und die Vermittlung durch die Boden-Flugfunkdienste sind nicht mehr erforderlich. Dies vereinfacht nicht nur den Betrieb, sondern hat auch positive Auswirkungen auf die Frequenzökonomie. Immerhin werden Informationen digital in sekundenschnelle ausgetauscht, was bedeutet, dass die Frequenzen wesentlich kürzer belegt sind.
HFDL ist der Kurzwellenpedant zu ACARS, welches schon früher zur Erleichterung des Funkverkehrs im Nahbereich auf VHF-Frequenzen eingesetzt wurde. . . . → …weiter lesen: HF-Data Link
By W.Justen, on April 14th, 2006%
Neben der Bearbeitung von Word oder Excel Dokumenten eignen sich die kleinen tragbaren PocketPCs auch für viele weitere Aufgaben und Anwendungen. Das hier vorgestellte Programm PocketMorse ermöglicht zum Beispiel die Decodierung von Morse Audio Signalen. Da solche PDAs über keinen Audioeingang in Form von “Line in”, wie vom Desktop PC bekannt verfügen werden die Signale über das eingebaute Mikrofon aufgenommen. Lauffähig ist die aktuelle Version PocketMorse 1.3a laut Hersteller auf den Betriebssystem Versionen PocketPC 2003 und PocketPC 2002. Unter der neueren Betriebssystem Version 2003 wurde es für diesen Beitrag auf einem HP iPAQ h2210 installiert.
Bild 1: Positionierung des Pocket PC vor dem Lautsprecher
Download und Installation
Erhältlich ist die Software für US$ 5,- beim bekannten PocketPC Software Anbieter PocketGear.com. Die Zahlung kann dort mit Kreditkarte erfolgen, was beim Kauf des Programms für diesen Beitrag problemlos funktionierte. Der Download der Vollversion ist anschließend sofort . . . → …weiter lesen: Morse Decoder für die Westentasche
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