Schnelleinstieg in den 10 GHz ATV Empfang

Handelt es sich bei ATV (Amateurfunkfernsehen) aufgrund der nötigen Technik für den Sendebetrieb und der Erstellung von Sendungen eher um eine aufwendige Facette des Amateurfunkhobbys, kann der Empfang relativ einfach bewerkstelligt werden. ATV findet ab dem 70cm Amateurfunkband, je nach Bereich in AM oder FM statt. Es werden Standards und Normen verwendet, wie sie auch beim normalen häuslichen Satellitenfernsehempfang zu finden sind. Somit können leicht modifizierte, handelsübliche analoge Satellitenfernsehanlagen in Verbindung mit dem häuslichen TV Gerät für den Empfang von ATV im 10 GHz Bereich verwendet werden.

ATV in Deutschland

Bei der Betriebsart ATV werden von lizensierten Funkamateuren bewegte Bilder übertragen, in einer Qualität die mit kommerziellem Fernsehen vergleichbar ist. Es handelt sich jedoch nicht um eine Art Privatfernsehen, da nur Inhalte über Themen des Amateurfunkdienstes und keine Sendungen mit rundfunkähnlichem Charakter erlaubt sind. Für den Betrieb von ATV sind verschiedene Frequenzbereiche, meist jedoch nur . . . → …weiter lesen: Schnelleinstieg in den 10 GHz ATV Empfang

Modulationsverfahren

Eine umfassende Darstellung aller Modulationsarten, wie sie in der Funktechnik Anwendung finden, soll hier garnicht erst versucht werden, dies wäre bücherfüllend. Absicht ist eine schematische Übersicht, die erst einmal die verschiedenen Techniken in ihrer grundsätzlichen Wesensart beschreibt, sozusagen ein Wegweiser im Modulationsdschungel.

Technische Zusammenhänge

Bei Modulationsarten ist technisch gesehen zwischen Schwingungs- und Pulsmodulation zu unterscheiden. Dabei gehen wir, von Ausnahmen abgesehen, von sinus- bzw. rechteckförmigen Trägersignalen aus, da diese am einfachsten zu generieren sind. Auch wenn im Sprachgebrauch schon hier von Modulation gesprochen wird, ist dies eigentlich erst der Fall, wenn das Trägersignal (Übertragungsmedium) von Informationen geprägt, also moduliert wird. Diese können wertkontinuierlich oder wertdiskret wirken.

Bei der sinusförmigen, wertkontinuierlichen Modulation werden die Amplitude, Frequenz oder der Phasenwinkel des Trägers beeinflußt, also entsprechend ihres analogen Informationsgehaltes in ihrem Wert geändert. “Kontinuierlich” deswegen, weil trotz Modulation die Trägerform (Schwingungen) erhalten bleibt.

Bei der Amplitudenmodulation AM wird durch . . . → …weiter lesen: Modulationsverfahren

SSTV – Slow Scan Television in Theorie und Praxis

Bei “Slow Scan Television“ handelt es sich nicht, wie der Name es vielleicht vermuten lässt um bewegte Bilder. Es spielt bei dieser Betriebsart ausschließlich die Übertragung von Stand-Bildern eine Rolle. So sind auch technische Unterschiede zur Betriebsart FAX, die zum Beispiel zum Übermitteln von Wetterkarten genutzt wird nur gering und finden sich in Auflösung der Bilder und in den Betriebsmodi wieder. Bei heute üblichem Standards werden mit SSTV Farb-Bilder in einer Auflösung von 320×256 Pixeln bei einer Übertragungsdauer von 114 Sekunden pro Bild übermittelt. Höhere Auflösungen sind technisch möglich, jedoch selten in der Praxis anzutreffen. Zu hören ist SSTV sowohl auf Kurzwelle als auch auf Ultrakurzwelle.

Geschichtliches

Erstmals vorgestellt im Jahre 1958 von Copthorne Macdonald, WA2BCW starteten kurz darauf erste nichtgenehmigte Übertragungsversuche in SSTV. Ende 1959 konnten Aussendungen von WA2BCW im 10m Band in Europa von John Plowman, G3AST empfangen werden. Die original Meldung darüber kann im CQ-TV Magazin . . . → …weiter lesen: SSTV – Slow Scan Television in Theorie und Praxis