By M.Tillmann, on October 7th, 2009%
Schon einmal vermutete man, der 24. Sonnenfleckenzyklus hätte begonnen. Dies war im November 2008, als der R12-Mittelwert von 3,3 seit dem Abstieg vom Dezember 2001 im Mai 2008 wieder anstieg. Immerhin: Das R12-Mittel berücksichtigt 12 Monatsmittelwerte, sodass man einen Anstieg erst sechs Monate nach seinem Beginn überhaupt feststellen kann. Und das gibt einem bei der Prognose eine gewisse Sicherheit. Aber es kam anders. Der R12-Wert fiel erneut und erst im Juli 2009 ließ sich feststellen, das dieser Wert wieder anstieg. Es spricht für den noch trägeren P17-Wert, dass er diesen Anstieg nicht mitmachte. Im September 2009 und, wenn man bedenkt, dass das Minimum der arithmetischen Monatsmittelwerte von 1,7 Flecken so gering ist, wie in keinem der 22 Zyklen zuvor, darf man heute vorsichtig den Beginn des 24. Sonnenfleckenzyklus prognostizieren. Selbst der robuste P17-Wert deutet seit November 2008 keinen Abstieg mehr an. … weiter lesen: Die Sonne erwacht – der 24. Zyklus beginnt?
By W.Justen, on July 20th, 2009%
Am späten Sonntag Nachmittag war die Internationale Raumstation mit einem Schulkontakt über Deutschland zu hören. Neben Schülern der Eichenlaubschule aus Weiskirchen im Saarland, hatten auch Schüler einer Partnerschule in Luxemburg die Gelegenheit den Astronauten Fragen zu stellen.
Die Verbindung zur ISS, die in etwa ab 17.56 UTC zu Stande kam, wurde von der Bodenstation ON4ISS hergestellt und über eine Telefon Konferenzschaltung zu den Schülern durchgestellt.
… weiter lesen: ISS Kontakt mit Schule im Saarland
By W.Justen, on May 28th, 2008%
Seit ihrem ersten Start, im Jahre 2004, bringt der DARC Ortsverband P56 (Taubertal-Mitte) [1] regelmäßig Amateurfunk-Ballons in die Luft. Der bisher eingesetzte Ballon verfügt jeweils über einen VHF und einen UHF Sender. Neben einer schwenkbaren Videokamera für SSTV und ATV sowie einem GPS Empfänger enthält er als Nutzlast unterschiedliche Sensoren und Messgeräte. So können unter anderem Geschwindigkeit, Höhe und Temperatur aufgezeichnet und ausgesendet werden. Im Idealfall fliegt der Ballon etwa 3 Stunden und steigt dabei auf eine ungefähre Höhe von etwa 30000m um dann wieder auf den Boden zu sinken.
Am 23.05.2008 war es, anlässlich der Einweihung einer neuen Wetterstation an einer privaten Mädchenschule in Luxemburg-Stadt wieder soweit. Neben der Aussendung von APRS/Telemetrie Daten auf VHF und UHF, waren Sprachausgabe und SSTV Aussendungen auf 145,200 MHz geplant. Gestartet werden sollte um 0745 UTC.
An einem von Luxemburg-Stadt etwa 100 km entfernten und auf etwa 430m Höhe liegendem Empfangsstandort in . . . → …weiter lesen: Empfang des P56 Amateurfunk-Ballon
By W.Justen, on December 30th, 2007%
Auch in diesem Jahr traf sich die Redaktion des VFO-Magazin zum St. Helena Fieldday in der Eifel. Als Standort wurde für diese Aktivität zum ersten mal der “Gänsehals” gewählt. Trotz der bitteren Kälte am Abend und in der Nacht hatte man wie gewohnt viel Spaß beim Hobby.

Radio St. Helena konnte ab 17.30 UTC bis zum Sendeschluss gut aufgenommen werden. Trotz der unterschiedlichen Beam-Richtungen war der Empfang durchgehend völlig problemlos möglich. Später am Abend, als unter anderem für Europa gesendet wurde, konnte der Empfang sogar mit SINPO 55545 bewertet werden.
… weiter lesen: Radio St. Helena Day 2007
By W.Justen, on December 11th, 2007%
Die Schichten der Ionosphäre nehmen, abhängig von der Tageszeit, unterschiedlich Einfluss auf die Ausbreitungsbedingungen der Kurzwelle [1][2]. Am Tag und in der Nacht sind die Verhältnisse relativ klar. Absorbiert tagsüber die D-Schicht niederfrequente elektromagnetische Wellen, können diese durch die Zurückbildung der D-Schicht in der Nacht passieren. Niederfrequente elektromagnetische Wellen werden dann erst an der E oder F-Schicht reflektiert.
Zur Zeit des Sonnenauf- und Sonnenuntergangs ist dies nicht mehr so eindeutig. In der Dämmerungszone, der Übergangszeit zwischen Tag und Nacht, entsteht die D-Schicht erst langsam, beziehungsweise bildet sich Stück für Stück zurück. In dieser Zeit ist es möglich, dass flach einfallende niederfrequente elektromagnetische Wellen weder von der D-Schicht absorbiert noch ohne Beeinflussung durchgelassen werden. In diesem Fall kommt es vor, das das Signal gekrümmt und abgeflacht wird und somit auch in einem flacheren Winkel auf die E oder F-Schicht trifft. Von dort wird das es reflektiert und gelangt ebenso . . . → …weiter lesen: DX in der Dämmerungszone (Greyline DX)
By M.Tillmann, on August 12th, 2007%
Teil 1 dieses Beitrages gab eine Übersicht über einige Kartenprojektionen mit ihren Besonderheiten. Erst mit der Kenntnis über die Besonderheiten, die die verschiedenen Projektionsarten mit sich bringen, kann man bei Karten kleiner Maßstäbe hinreichend genau die Richtung und Entfernung von Punkten ermitteln.
Berechnungen und was zu beachten ist.
Bei kleinen Maßstäben, also bei der Darstellung von Kontinenten oder der Erde, wie sie ja für DX-ing interessant sind, lassen sich gewisse Regeln anwenden, um den Fehler zumindest klein zu halten.
Eine Möglichkeit ist das rechnerische Ermitteln der Richtung und Entfernung mit geografischen Koordinaten. Diese sind, wenn nicht bereits bekannt, bei manchen Kartenwerken zu jedem Ort im Inhaltsverzeichnis angegeben, ansonsten sind sie aus dem Koordinatennetz der betreffenden Karte herauszulesen, dazu später mehr. Flächentreue Karten erfordern dazu etwas Augenmaß, es muss teils zwischen den bogenförmigen Längengraden und den sich ändernden Breitengradabständen interpoliert werden. Nur bei großen Maßstäben kann aufgrund der geringen . . . → …weiter lesen: Die Landkarte – Werkzeug für den Hörer und Funkamateur (2)
By W.Justen, on June 27th, 2007%
Handelt es sich bei ATV (Amateurfunkfernsehen) aufgrund der nötigen Technik für den Sendebetrieb und der Erstellung von Sendungen eher um eine aufwendige Facette des Amateurfunkhobbys, kann der Empfang relativ einfach bewerkstelligt werden. ATV findet ab dem 70cm Amateurfunkband, je nach Bereich in AM oder FM statt. Es werden Standards und Normen verwendet, wie sie auch beim normalen häuslichen Satellitenfernsehempfang zu finden sind. Somit können leicht modifizierte, handelsübliche analoge Satellitenfernsehanlagen in Verbindung mit dem häuslichen TV Gerät für den Empfang von ATV im 10 GHz Bereich verwendet werden.
ATV in Deutschland
Bei der Betriebsart ATV werden von lizensierten Funkamateuren bewegte Bilder übertragen, in einer Qualität die mit kommerziellem Fernsehen vergleichbar ist. Es handelt sich jedoch nicht um eine Art Privatfernsehen, da nur Inhalte über Themen des Amateurfunkdienstes und keine Sendungen mit rundfunkähnlichem Charakter erlaubt sind. Für den Betrieb von ATV sind verschiedene Frequenzbereiche, meist jedoch nur . . . → …weiter lesen: Schnelleinstieg in den 10 GHz ATV Empfang
By M.Tillmann, on June 4th, 2007%
Eine Übersicht
In vielen Funkbuden zieren sie die Wände: Farbenprächtig, teils mit Markierungen zur Kennzeichnung von DX-Erfolgen oder zur Motivation von weiteren solchen. Oder es werden Planquadrate farbig gefüllt, um statistische Aussagen über Ausbreitungsbedingungen (z.B. Überreichweiten) zu verdeutlichen. Vielleicht trägt man auch Symbole oder Ziffern in die Karte ein, die die Flächenverteilung von QSO´s demonstrieren. All diese Maßnahmen dienen der Präsentation, genauer gesagt handelt es sich um “thematische Karten”.
Der ursprüngliche Zweck von Landkarten war jedoch die Erfassung und Darstellung von Flächen und topografischen Inhalten. So waren die ersten Nutzer Seefahrer, Militär, später die Luftfahrt und natürlich der Autofahrer und Wanderer. Dabei stellt eine Karte auch für den SWL und Funkamateur ein nützliches Werkzeug dar, bei navigatorischen Aufgaben ist sie nach wie vor unerläßlich. Für bestimmte Systeme der Funknavigation wie Decca, Loran, bis vor kurzem Omega und auch schon beim Urvater der Funknavigation, CONSOL, existieren bzw. existierten sogar ganz . . . → …weiter lesen: Die Landkarte – Werkzeug für den Hörer und Funkamateur (1)
By W.Justen, on April 5th, 2007%
Neben ihrer primären Funktion besitzen Amateurfunk Satelliten meist zusätzlich die Möglichkeit, Informationen über ihren technischen Zustand auszustrahlen. Diese Telemetrie-Daten dienen zuständigen Bodenstationen zur Überwachung ihrer künstlichen Himmelskörper. Wird dafür teils eine digitale Betriebsart eingesetzt, verwenden einige Satelliten Morsezeichen um die Informationen zu übertragen. Diese sind relativ einfach zu empfangen und auch, entsprechende Morse Kenntnisse vorausgesetzt, ohne Computer zu dekodieren. LO-19 ist einer der Satelliten die ihre Telemetrie-Daten regelmäßig über eine CW Bake aussenden.
Telemetrie Daten empfangen und auswerten
LUSAT-OSCAR / LO-19 ist ein Projekt der AMSAT Argentinien [1]. Er wurde am 22.01.1990 mit weiteren Satelliten in einer Ariane 4 vom Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guyana gestartet. Wie andere Amateurfunk Satelliten ist LO-19 ein nicht geostationärer Himmelskörpern, der immer nur für kurze Zeit einen Standort auf der Erde überfliegt. Ähnlich wie AO-16 besitzt LO-19 Digipeter mit Uplink Frequenzen im 2m und Downlink Frequenzen im 70cm Band. Leider sind diese komplett . . . → …weiter lesen: Wie geht es LO-19 ?
By W.Justen, on December 30th, 2006%
QSL Karten Radio St. Helena Day 2006 angekommen
Die QSL Karten für die Empfangsberichte des Radio St. Helena Day 2006 sind an die Hörer versendet worden.
QSL Karte Radio St. Helena 2006
Ankündigung: Radio St. Helena Day 2006 – 04.November 2006
Das “Revive Radio St. Helena Day” Projekt, um Projekt Manager Robert Kipp macht es möglich. Radio St. Helena wird am 04. November 2006 auf Kurzwelle “on the air” sein. Dank gilt allen Freunden des Projektes, die bisher geholfen und das Projekt unterstützt haben. Trotz der guten Nachricht, die Kosten für die Reaktivierung sind bisher nur zu einem kleinen Teil gedeckt. Spenden sind weiterhin sehr willkommen und nötig. Gesendet wird auf 11092.5 KHz USB. Start der Aussendung ist 18.00 UTC am 04.November, gesendet wird bis 01.00 UTC am 05.November 2006. UTC: Senderichtung: 1800 – 1930 Neu Seeland 2000 – 2130 Japan 2200 – 2330 Europa . . . → …weiter lesen: Radio St. Helena Day 2006
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