Frequenztechnik im Straßenverkehr

Das primäre Ziel einer Ampel (Lichtsignalanlage, LSA) ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit, sekundär auch die Steigerung des Verkehrsdurchsatzes.

Die Leistungsfähigkeit einer LSA wird im wesentlichen durch deren Verkehrsabhängigkeit, also gewissermaßen durch deren Intelligenz bestimmt. Das bedeutet, daß die Steuerung sich auf die tageszeitlichen und saisonbedingten Schwankungen der Verkehrsstärken anpassen muss. Vorraussetzung dafür ist die Erfassung des aktuellen Verkehrs. Dies geschieht z.B. über Magnet-Wechselfeld-Detektoren, bekannter unter dem Namen “Induktionsschleife“, die in die Fahrbahn eingelassen werden.

Die Auswertung geschieht auf verschiedene Arten. Im einfachsten Falle wird die Anzahl der Fahrzeuge erfasst, um dieser Situation die Signalzeiten anzupassen. Zusätzlich kann die Belegungszeit einer Schleife gemessen werden, um gezielt Staubildungen entgegen zu wirken. Über die „Nichtbelegungsdauer“ einer Schleife kann die Abbruchbedingung der Grünzeit beeinflußt werden. Durch eine logische Verknüpfung von zwei hintereinander liegenden Schleifen wird eine richtungsabhängige Anforderung erreicht. Für Geschwindigkeitsmessungen wird die Zeitdifferenz zwischen dem Überfahren zweier im bestimmten Abstand montierten Schleifen . . . → …weiter lesen: Frequenztechnik im Straßenverkehr

„Einfache“ Empfangsantennen und ihre wesentlichen Merkmale

Im Folgenden sollen grob die wichtigsten und gleichzeitig einfachsten Empfangsantennen mit ihren grundlegenden Unterschieden wie etwa ihrer Symmetrie bzw. Asymmetrie und ihrer typischen Speisewiderständen beschrieben werden. Grob, mehr nicht! Denn selbst die Rahmenbedingungen wie etwa Bodenleitfähigkeit, Bauhöhe, umgebende Bebauung, ja sogar die klimatischen Verhältnisse beeinflussen die einzelnen Antennentypen derart, dass ihre Eigenschaften mit der Theorie nur noch wenig zu tun haben. Die Beschreibung dieser Besonderheiten würde zu weit führen und sind hier nur stichpunktartig erwähnt.

Bei jeder Form von Antenne handelt es sich im Grunde um eine Monobandantenne, d.h., sie ist ohne weitere Anpassung nur für eine bestimmte Frequenz resonant. Sie ergibt sich aus der Drahtlänge. Damit wird deutlich, dass für die Nutzung weiterer Frequenzbereiche entweder weitere Drähte verschiedener Längen oder die Anpassung des eines Drahtes erforderlich ist. Im ersten Fall handelte es sich um sogenannte Mehrbandantennen. Wird von Breitbandantennen gesprochen, so ist damit lediglich gemeint, dass sie keine . . . → …weiter lesen: „Einfache“ Empfangsantennen und ihre wesentlichen Merkmale