Auswirkungen der Sonnenfinsternis auf das Langwellenband

Nach 112 Jahren war es wieder soweit: In Deutschland fand eine totale Sonnenfinsternis statt. Der Mondschatten bewegte sich am 11.Aug. 1999 wärend der Mittagszeit über den südlichen Teil des Landes. Für den Kurzwellenhörer entstand dadurch eine besonders interessante Möglichkeit, die Auswirkung der Sonne, oder sollte man sagen, die plötzliche “Nichtauswirkung”, experimentell zu erfahren. Dies um so mehr, da wir uns außerdem in einer Zeit hoher Sonnenaktivität befinden.

Die Wellenausbreitung auf Langwelle

Der erfahrene Kurzwellenhörer kennt das Phänomen, welches sich durch die aufgehende bzw. untergehende Sonne zeigt. Da die Sonne durch ihre Strahlung die Ionosphäre der Erde beeinflusst, ergeben sich die typischen, tageszeitlich Änderungen der Ausbreitungsbedingungen. Kurz: Die Sonnenstrahlung sorgt für eine Ionisierung der oberen Atmosphärenschichten, die schließlich dafür sorgen, dass elektromagnetische Wellen daran reflektieren können. Was den Tagesverlauf betrifft, zeigt sich eine relativ schnelle Zunahme der Ionisierung mit dem Aufgang der Sonne und eine zögerliche Abnahme nach Sonnenuntergang. Ursache . . . → …weiter lesen: Auswirkungen der Sonnenfinsternis auf das Langwellenband

Dimensionierung eines Pi-Filters

Für fast allen Publikationen, die sich mit Zusatzgeräten für Kurzwellenempfängern beschäftigen, gehört das Pi-Filter dazu. Es gehört, nach der einfachen Impedanzanpassung der Antenne an den Empfänger mittels Kondensator, zur einfachsten Schaltung, die neben einer Anpassung auch für HF-Selektion vor dem Empfängereingang sorgt. Der bekannte Effekt ist die Entlastung der Eingangskreise und dadurch eine Senkung von Übersteuerungserscheinung. Dadurch kann oft die Empfindlichkeit eines Empfängers erst richtig genutzt werden. Das Pi-Filter stellt einen Parallelschwingkreis und somit einen Tiefpass dar, oberhalb deren Grenzfrequenz eine Dämpfung stattfindet. Er wird zwischen Antenne und Empfängereingang geschaltet, Viele Bauanleitungen beschränken sich leider auf die Darstellung von bereits errechneten oder in der Praxis bewährten Schaltungen, ohne die theoretische Herleitung aufzuzeigen.

Anhand eines Beispiels soll gezeigt werden, dass es dabei garnicht so geheimnisvoll zugeht. Es ermöglicht auf einfache Weise, ein Pi-Filter zu konstruieren und an eigene Bedürfnisse anzupassen. In dem hier aufgezeigten Beispiel wird immerhin schon die Forderung . . . → …weiter lesen: Dimensionierung eines Pi-Filters